Müde von Universität und Studenten

Als ich den Blog angefangen habe, so ungefähr vor zwei Jahren, hatte ich im Sinn mehr um meine Veränderungen zu schreiben. Mehr über Nachhaltigkeit, weniger Müll und mehr Achtsamkeit im Leben oder generelle Verhaltensänderungen. Irgendwie hat sich nun mein Leben nicht so entwickelt wie ich mir das vorgestellt hatte.

Müde von der Universität

Ich bin müde von der Universität und dessen Management. Abschliessen mit meinem Master wollte ich Anfang des Jahres und die Masterarbeit im April abgeben. Dazu habe ich letztes Semester alle Vorlesungen und Seminare mit der Sekretärin abgesprochen. Im Dezember erreicht mich eine E-Mail, in der es heisst ich könnte mir zwei von den zuvor abgesprochenen Seminaren nicht anrechnen lassen. Das hat zu einer absoluten Demotivation geführt. So dachte ich mir, wenn ich alle Seminare und Vorlesungen vorher abspreche und vorher abkläre in welchem Modul ich diese anrechnen lassen kann, wieso bekomme ich eine E-Mail mit einer gegenteiligen Meinung? Ich stecke also immer noch in einem System fest, dass ich mir nicht aussuchen kann. In einem System, dass ihre eigene Regeln hat. Ich muss mich an die Professoren anpassen und diese können mich nach subjektiver Meinung benoten. Gefällt ein Professor meine Arbeit nicht, so kann er diese einfach mit einer ungenügenden Note versehen. Ich kann nichts dagegen tun. Deshalb macht mich das so müde. Ich habe meine Noten in einem viel geringeren Umfang in der Hand, als ich dachte. Ich arbeite zwar mit und gebe meine Arbeiten rechtzeitig ab, mehr kann ich aber nicht ändern.

Müde von Studenten

Ich bin müde von Studenten. Mich interessieren die Leute nicht mehr, die immer über Studium reden und welche Probleme sie dort haben. Findet man jemanden interessant und fragt diese Person um ein weiteres Treffen, kommt das zu 90 Prozent nicht zu stande. Entweder hat man keine Zeit mehr oder man nimmt sich diese nicht mehr. Die Studenten, die bereits ihre fünf bis zehn Leuten haben, sind nicht mehr interessiert überhaupt irgendwen neues kennen zu lernen. Man trifft sich macht Small Talk und das war es dann auch schon. Man fragt nach den Vorlesungen oder Seminaren und geht seinen Weg. Ich finde das zu wenig. Bei einem Studiengang, bei dem man sich die Vorlesungen aussuchen kann, hat man immer andere Mitstudenten. Man redet Small Talk mit denen, die man eh kennt. Aber eine richtige Beziehung baut sich dabei nicht auf.
Wenn es dann doch zufällig zu einem Treffen kommt, dann erzählt man sich bei einem Treffen, wie toll man ist und in welchem Unternehmen man sich beworben hat und dort ein Praktikum machen kann. Oder als Assistentin erzählt man sich wie toll der Job ist. Diese ständigen Vergleiche und besser sein zu müssen als andere, der Konkurrenzdruck von einem selber ist ermüdend.
Manchmal würde ich mir wünschen, eine Person zu haben mit der man mittags essen gehen, irgendwas unternehmen kann und nicht nur über Studium oder Praktikum zu reden. Einfach abschalten vom Thema. Früher dachte ich noch, dass sich Studenten sich über ihre Vorlesungsinhalte unterhalten. Viele Studenten sitzen nur in den Vorlesungen um einen Abschluss zu erhalten. Denen ist der Inhalt egal und lernen nur auf die Prüfung. Gedanken über Inhalte über deren Wahrheitsgehalt oder andere weitere Gedanken kommen da in den seltensten Fällen vor.
Vor allem hasse ich die Aussage: „Komm lass uns doch auf einen Kaffee treffen.“ Nein, das wird man nicht machen, dann braucht man das nicht sagen.
Deshalb fühle ich mich oft fehl am Platz und irgendwie anders. Das macht mich müde.

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Ich bin müde von Studentenvereinen

Während dem Studium war ich in der Fachschaft, in einem Verein für Flüchtlinge und in einem Verein für Nachhaltigkeit. Müde macht mich dessen System im Verein. Es kommt nicht auf die Idee selber an, sondern auf die Person, diese Ideen vorbringt. Zusätzlich bin ich müde, dass einige Studenten im Verein sind und nichts auf die Beine bekommen. Wenn eine Idee von der falschen Person kommt, dann wird nach Problemen gesucht und nach Möglichkeiten diese Idee nicht durchzusetzen. Ich habe es mir in den beiden letzten Vereinen nicht einfach gemacht.
In dem Verein für Flüchtlinge war ich für die Facebook-Seite zuständig. Im Vorfeld erzählte ich von meinen psychischen Defiziten. Ich war noch ehrlich zu diesem Zeitpunkt, da der Vorstand als Seelsorger an der Universität arbeitete. Zuständig war ich für das Posten von Events auf der Facebook-Seite. Zuständigkeiten wurden dabei nicht so eingehalten und so postete einfach der Vorstand in meinem Namen ohne mir davon etwas zu sagen. Oder jemand anderes aus dem Verein, die auch Zugriffsrechte hatte. Ich beschwerte mich und erklärte was mir nicht passt und wie ich meine Aufgabe zu erledigen gedenke. Am Ende wurde ich aus dem Verein geworfen. Ich bekam eine SMS mit der Aufforderung mich aus dem Verein zu verabschieden. Drei Stunden später hatte ich keine Zugriffsrechte auf Facebook mehr, war aus der Whatsup-Gruppe gelöscht und fand eine E-Mail vom Vorstand in meinem Postfach. In der E-Mai stand folgendes: „Es ist nicht mehr möglich auf Grund deiner psychischen Belastung mit dir zu arbeiten. Meine Aufgabe als Universitätsseelsorger ist es auf die Belange der Studenten Acht zu geben. Deshalb gehe ich mit dir zum Psychologen, damit dir es besser geht.“
Das war ein Schlag in den Bauch, eine Übertretung meiner Grenzen und Missbrauch an meiner Offenheit.

Der andere Verein war zwar etwas besser, aber es lief nichts. Ich hatte die Idee für eine Veranstaltungsreihe über Recycling mit einer Ausstellung.
Die Idee der Ausstellung ging so was von nach Hinten los. Die Universität hat in einem Gebäude Ausstellungsflächen, die man mieten kann. Ich schlug dies nach Absprache mit der Universität im Verein vor. Darauf ging keine Person ein. Der grösste Makel an der Sache und an meiner Idee war, dass ich dachte es würden Studenten mitmachen. Falsch gedacht. Ueber den ganzen Sommer bekam ich auf keine einzige E-Mail mit Antworten auf meine Fragen und Vorschläge. Bei E-Mails unter dem Semester war von fünf Personen nur eine einzige Person, die antwortete. Ich wollte eine Idee umsetzten und niemand wollte mitmachen. Mein grösster Denkfehler war, dass Studenten in einem Verein für Nachhaltigkeit etwas bewegen wollen. Nein, wollen sie nicht. Wenn ich einfach still und leise gewesen wäre, keine Ideen gebracht und bei vorhandenen Ideen Möglichkeiten zur Nichtumsetzung gesucht hätte, wäre alles viel einfacher. Hätte ich mich mit irgendjemand zusammen getan, der auch Interesse an dem Thema gehabt hätte, wäre selbst die Organisation einfacher gewesen.
Selbst meine Idee, dass man sich monatlich zum Stammtisch trifft und dieser offen für alle Studenten ist, wurde abgelehnt. Braucht es nicht, macht Arbeit und Studenten würden da eh nicht hinkommen.
Deshalb habe ich aufgegeben. Ich habe resigniert. Ideen werden nicht angenommen, kritikfähig ist man sowieso nicht und Vorschläge für besseres zusammenarbeiten werden abgeschmettert. Deshalb bin ich müde von Studentenvereinen.

Film-Tipp: Follow Me: Arabische Videostars

Schaut euch unbedingt die Follow Me Folgen auf Arte an. Sie geht der Frage nach wie sich junge Leute in der Arabischen Welt im Internet arbeiten und Leben:

https://www.arte.tv/de/videos/RC-015991/i-follow-arabische-user-und-die-freiheit-im-netz/ 

Weiterlesen „Film-Tipp: Follow Me: Arabische Videostars“

Ja, ich habe länger gebraucht

Ja, ich habe bei meinem Bachelor länger gebraucht als andere Studenten.
Ja, ich habe bei meinem Master länger gebraucht als andere Studenten.
Warum?

Das Warum liegt sehr an meinen Familienstrukturen.
Ich bin aufgewachsen mit einem immerwährenden Druck. Druck schreiben zu lernen. Druck rechnen zu lernen. Druck überhaupt etwas zu lernen. Druck meine Ausbildung zu machen. Druck während des Abiturs. Druck den Bachelor kürzer zu machen. Druck, immerwährender Druck. „Lern schön“ Mach dies mach das. „Wenn du lernst, bekommst du gute Noten. Das hilft dir später weiter.“

Als ich nicht mehr das nette Mädchen und die gehorsame Tochter war, wurde ich verstossen. Das hätte mir früher schon passieren können, aber ich habe mich dauernd gefügt. Doch irgendwann ging das nicht mehr.
Meine Eltern hatten die Vorstellung, mich ins Ausland zu einer Ausbildung zu schicken. Danach sollte ich wieder zur Arbeit zurück zu ihnen kommen. So wie man es eben mit höheren Töchtern gemacht hat.
Doch ich blieb und erhielt den Ausschluss der Familie.

Doch wie erklärt man in einer Bewerbung, dass man wenig Arbeitserfahrung hat und länger gelernt hat als Jüngere? Wie erklärt man in der Bewerbung, dass man lieber etwas anderes hätte machen wollen, doch dies seitens der Eltern verboten wurde? Wie erklärt man in der Bewerbung, dass die Ausbildung für die Katz gewesen ist, weil man nichts gelernt hat? Wie erklärt man, dass man von den Eltern dauernd Druck hatte und irgendwann diesen nicht mehr haben wollte?

Ich kann meine Schwächen analysieren, doch nehmen diese immer Bezug zu den Eltern. Verbote von Wünschen in Verbindung mit Drohungen vom Entzug der Unterstützung lässt einen sehr lange im System gefangen bleiben.
Wie oft hatte ich Angst, dass ich kein Zimmer mehr habe, weil ich es mir nicht leisten konnte, weil die Unterstützung fehlt. Besonders bei der Suche nach Praktika, die sie während dem Bachelor nicht gut fanden und mir immer wieder mit Entzug der Unterstützung drohten bei weiterer Suche. Und das schon vor dem Praktikum. Einfach, dass ich gezwungen bin weiter von ihnen abhängig zu sein.

Aber ich will arbeiten. Arbeiten und etwas sinnvolles machen und mich gebraucht fühlen. Mit anderen Leuten etwas erarbeiten und Ergebnisse sehen, Erfolge feiern. Kreativ denken, Probleme lösen. Geld verdienen und meine eigenen Dinge kaufen und vom eigenen Geld bezahlen. Und genau das in dieser Reihenfolge.
Nur steht davor der grosse erste Schritt: ein Bewerbungsverfahren zu bestehen. Mit diesen Problemen, die ich nicht benennen kann.

Umgang mit Nahrungsmittel im Restaurant

In den letzten Wochen war ich mal wieder in Deutschland in einer ländlichen Region in Süddeutschland. Sehr schön, aber mir sind einige Dinge aufgefallen.
Wir waren dort natürlich auch im Restaurant zum Essen. Es war sehr gut, aber einfach zu viel. Der Teller war fast für zwei Personen konzipiert.
Als ich den Kellner darauf angesprochen hatte, hat er einfach weitergemacht mit abräumen und wollte meine Kritik gar nicht hören. So etwas finde ich schade, denn es kostet das Restaurant natürlich mehr, da viele Kunden den Teller gar nicht schaffen aufzuessen.
Am Nebentisch war eine Familie, die auch ihren Teller nicht leer essen konnten, obwohl zwei Personen (ein Kind und die Mutter) sich diesen teilten.

Mir kam es vor, dass der Teller so konzipiert war, dass immer etwas auf dem Teller zurückbleibt.
Für mich ist das Verschwendung und es ist kostenintensiv. Mehr Nahrungsmittel müssen bestellt werden, weil die Hälfte ja erst einmal weggeworfen wird. Man hat auch keinen Bezug mehr zu den Nahrungsmittel und geht im Laufe der Jahre noch unachtsamer damit um. Wenn man vernünftiger mit Nahrungsmittel umgeht, dann kann man sich auf niedrigeren Kosten einstellen und damit möglicherweise mehr Kunden. Mit niedrigeren Kosten für die Kunden und kleinere Portionen können auch andere Gewinne für das Restaurant gemacht werden.
Als ich dies auch noch eine weitere Mitarbeiterin darauf angesprochen hatte, bekam ich die Antwort „Hoffentlich hat es geschmeckt. Ob es zu viel war, ist ja egal.“
Wie kann man mit Nahrungsmittel nur so umgehen?

Ich kann es mir nämlich nicht vorstellen, dass in Deutschland mehr gegessen wird. Nein, ich denke, dass man mit Nahrungsmittel nicht so vernünftig umgeht. Die Teller in Restaurants sind allgemein etwas grösser als in der Schweiz. Auch gilt in Deutschland das Prinzip, dass Nahrungsmittel günstig sein müssen.

Was mich besonders genervt hat in dem Restaurant ist, dass man gar nicht auf meine Kritik eingegangen ist. Die werden weiterhin zu grosse Teller machen, sodass niemand wirklich aufessen kann. Damit verschwenden sie durch ihre Unachtsamkeit so viele Nahrungsmittel.

Das ganze ist mir aber nicht nur in diesem Restaurant aufgefallen, sondern in mehreren. Manchmal war es hart an der Grenze zu zu viel, manchmal war es einfach viel. Ich weiss einfach nicht, warum die Portionen immer grösser werden. Oder kommt mir nur das so vor?

Fotoaufgaben: Linien

Am Wochenende ging ich seit langer Zeit wieder fotografieren. Die Aufgabe Linien zu finden. Linien in einer Stadt sollte ja schliesslich nicht so schwer sein. Und ja, es stimmt. Wir sind umgeben von Linien, man muss nur richtig hinsehen. So kann ein Zaun, eine Brücke, ein Fluss oder ein Weg eine Linie sein.
Im Endefeckt sind es weniger Bilder geworden, als dich machen wollte. Aber darunter einige meiner Lieblingsstellen in der Stadt.
Meine Kamera: Nikon D5500

 

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Linie: Der Weg, der Fluss und die Brücke
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Licht und Schatten als Linie und der Fluss
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eher ein Standardbild: die Brücke als Linie und der Fluss
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auch so ein Standardbild, dass man überall zu finden ist.

Die Fotoaufgaben stammen von besserefotos.wordpress.com. Hier findet man regelmässig Tipps und Tricks fürs Fotografieren und eben diese Fotoaufgaben.
alle Fotos sind unbearbeitet. Leider habe ich eines gegen die Sonne mit Sonneneffekt gelöscht:)
Tipp: erst veröffenlichen, dann löschen nicht anders herum.

Ach ja, das Beitragsbild oben ist der Blick am Abend von unserem Balkon. Berge als Linien:)

Warum man No Billag ablehnen soll

Wie die No Billag Initiative aussieht hatte ich hier beschrieben: Initiative No Billag
Darin erklärte ich welchen Inhalt diese hat und welche Argumente die jeweiligen Parteien haben. Heute will ich zeigen, warum die Initiative zu weit geht. Dazu nehme ich den Plan B dazu, denn selbst dieser richtet sich gegen die Initiative.

Plan B des Gewerbeverbandes

Der Gewerbeverband, der die Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) vertritt, ist der einzige Verband, der die No Billag Initiative unterstützt. Die Initiativen und Unterstützer sind keine Medienprofis, arbeiten nicht in Medienunternehmen und haben keinerlei Erfahrung in diesem Sektor. „Ja zur SRG, Ja zu No-Billag“ heisst es nun im Slogan.

1. Abo-Gebühren

Der Plan B sieht vor, dass eine Milliarde Franken durch Abo-Gebühren, Pay-TV und Werbung zu verdienen wäre.
Der Grundgedanke dabei ist, dass die SRG ein festes Standbein in der Bevölkerung hat und die Menschen für gute Inhalte freiwillig zahlen. Dabei geht der Gewerbeverband davon aus, dass jeder zweite Bewohner der Schweiz weiterhin freiwillig zahlen. Diese Zahl kommt von den Einschaltquoten der Tagesschau. Offen ist, ob die Gebühr von 365 Franken weiterhin zu zahlen ist, oder ein Pay-TV eingeführt wird. Dabei läuft die Tagesschau nur in der Deutschschweiz und die anderen Teile des Landes sind vollkommen vernachlässigt in der Rechnung.
Der Plan des Gewerbeverbandes würde den Zuschauer teurer kommen. Er sieht vor, einzelne Sendungen einzeln zu verkaufen und so Pakete zu schnüren. Dabei gibt es unterschiedliche Variationen dieser Pakete mit viel, wenig oder gar keiner Werbung. Je nach dem wäre das Paket teurer. Wenn nun jemand zwei Pakete kaufen will, dann wird das teurer als die 365 Franken.
Zusätzlich will der Gewerbeverband auch Werbung in Internet machen. Durch eine Paywall soll zusätzlich Einnahmen generiert werden. Wenn das bei Zeitungen schwierig ist, wie soll das bei der SRG laufen? Zu der Paywall habe ich einen Artikel (Herausforderung paid content für Zeitungen) für die Uni geschrieben und darin erklärt warum es schwierig ist in Internet Geld zu verdienen. Das Fazit darin: für Nachrichten bezahlen noch die wenigsten Menschen. Das gilt auch für das Fernsehen. 3+ sendet keine Nachrichten, weil es dazu keine Einschaltquoten hat.

2. Pay-TV Angebote

Der Gewerbeverband will nun auch zusätzliche Angebote zu den Paketen verkaufen. Es sollen zusätzlich Sportübertragungen im Pay-TV gesendet werden. Somit würden nochmals 200 Millionen Franken zur SRG fliessen. Woher diese Zahl kommt verrät der Verband nicht. Warum man noch zusätzlich zahlen soll ist auch nicht realitätsnah. Die SRG soll frei von Gebühren werden. Dadurch wird allerdings der Preis für Nachrichten, Sport und Unterhaltung teurer. Zum einen hat man ein Paket ohne Werbung und ohne Sport und kauft sich zusätzlich dazu noch Sportübertragungen. Wie kann man dabei unter dem Preis von 365 Franken bleiben?
Das ist nicht Kundenfreundlich und absolut realitätsfern, weil sich viele eben diesen höheren Preis nicht mehr leisten können. Und davon schwafelt der Verband immer: Die SRG ist so teuer

3. Werbung

Dazu kommt, dass im Radio mehr Werbung zu hören sein wird. Selbst hier macht der Gewerbeverband in der Auflistung Fehler. Er sieht nämlich die Fernsehzuschauer und die Radiozuhörer als zwei verschiedene Kreise, bei denen es keine Überschneidungen gibt. So muss sich nun also ein Fernsehzuschauer mehrere Pakete für das Fernsehen und Pakete für das Radio mit Werbung kaufen. Das ist nicht attraktiv. Denn die Zahlungsbereitschaft nimmt mit dem Vorhandensein von Werbung ab.

Das ist der falscheste Punkt im ganzen Statement. Der Verband und die No Billag Befürworter sagen: Auch im TV-Bereich ist die SRG bezüglich Werbung heute eingeschränkt. Mit einem Ja zu No Billag eröffnen sich der SRG hier neue Möglichkeiten, um höhere Werbeeinnahmen zu erzielen
Das ist so nicht richtig. Eigentlich absolut falsch.
1. Der Schweizer Werbemarkt ist sehr klein und dazu sehr differenziert durch die Sprachregionen. Er kann demnach nicht mehr wachsen.  Zudem hat der Markt einen hohen Druck aus dem Ausland durch die ausländischen privaten Sender.
2. Hohe Webeheeinnahmen bedeuten hohe Einschaltquoten. Hohe Einschaltquoten hat man unter anderem bei Fussball. Fussball soll aber zusätzlich Pay-TV werden. Der Verbraucher kauft sich also die Übertragung und zusätzlich Werbung. Das ist realitätsfern. Da durch Pay-TV die Einschaltquoten wieder sinken werden, können nicht die gleichen Preise für Werbung erzielt werden. Für Werber ist es deshalb auch nicht mehr so attraktiv, da sie nicht mehr so viel Reichweite haben. Also loos loos loos Situation für Werber, SRG und Zuschauer.
3. Wer jetzt die SRG einschaltet ist sich gewöhnt möglichst wenig Werbung zu sehen. Im Radio ist praktisch keine Werbung zu hören. Das macht Attraktivität aus. Durch mehr Werbung verschwindet diese Attraktivität, denn dann kann man gleich andere Sender hören oder sehen. Es besteht deshalb keine Trennung mehr. Dadurch schrumpft die Zahlungsbereitschaft und dadurch die Einschaltquoten. Wo wenig Einschaltquoten wenig Bereitschaft Werbung zu schalten.

4. Fördergelder des Bundes

Gewerbeverband: Fördergelder für einzelne Sendungen, Sendereihen oder konkrete Gefässe des Service public sind weiterhin möglich.

Initative: Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

Dringlichen amtlichen Mitteilungen: Gesetzesänderungen etc.

Man muss schon sehr viel Fantasie haben um aus „dringlich amtliche Mitteilungen“ Unterstützungen für Minderheiten und Randregionen herauszulesen.
Es wären Direktzahlungen vom Bund. Dabei könnte der Bund den Inhalt beeinflussen. Und das ist auch ein Vorwurf der No Billag Unterstützer. Daran erkennt man, dass sie den letzten Teil der Initiative gar nicht verstanden haben. Es heisst unmissverständlich, dass der Bund keine Stationen betreibt, niemanden beauftragt und nur bei ganz ganz wichtigen Dingen Übertragungen sendet.
Die Forderung richtet sich also gegen ihre eigene Initiative.
Der Vorwurf der Einseitigen Berichterstattung der SRG würde noch mehr Raum bekommen. Denn der Bund könnte nach der Vorstellung des Verbandes Inhalte beeinflussen. Dabei passiert eine noch grössere Einseitigkeit. Somit ist eine Trennung zwischen Bund und Berichterstattung nicht mehr zu verhindern. Und dies würde gegen die eigene Vorstellung gehen, denn die Befürworter wollen eine grössere Trennung.

Fazit:

Alle und absolut alle Punkte der Forderung können widerlegt werden. Einige Punkte richtet sich gegen den Inhalt der Initiative und eine sogar gegen die Forderung, dass die SRG unabhängiger werden soll. (Nebenbei bemerkt, sie berichtet nicht einseitig)
Es ist sehr gefährlich für eine Demokratie mit dem Mediensystem zu spielen. Eine Demokratie lebt vom öffentlich-rechtlichen System und privaten Sendern.
Der wichtigste Punkt: die Initiativen entstand nach einer Versammlung der Jungfreisinnigen beim Bier. Keiner der Initianten kennt sich aus in Mediensystem.
Jeder weiss für welche dummen Ideen man nach ein paar Bier zu viel kommt. Diese hatten die Initiative.

Einige Artikel dazu:

 

No Billag: die Initiative

Am 4. März stimmt das Wahlvolk in der Schweiz über die „No-Billag“ Initiative ab. Dieser Themenkomplex wird in unterschiedlichen Beiträgen aufgesplittet, damit ein einziger nicht so lang wird. Zuerst einmal will ich über die Initiative schreiben. Darin geht es um die Initiative selber: was will sie, warum ist man dafür oder dagegen, wer sind die Beteiligten. Dann geht es in einem anderen Beitrag um die Varianten des Gewerbeverbandes.

Was will die Initiative?

Die No Billag Initiative ist eine Eidgenössische Volksinitative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren“. In der Schweiz treibt diese Gebühr ein vom Bund beauftragtes Unternehmen ohne Gewinnabsicht ein. Die sogenannten Billag-Gebühren. Durch die Initiative soll die Bundesverfassung geändert werden.
Der Initiativtext lautet:

Art. 93 Abs. 2–6
Bisheriger Abs. 3
Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen.
Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.
Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.
Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

Das bedeutet, dass Konzessionen versteigert werden, der Bund keine Subventionen zahlen und keine Dritte damit beauftragen darf. Damit schafft man die Billag-Gebühren ab. Die Konzessionen sich wichtig, denn sie legen Leistungsaufträge fest und verleihen einen privilegierten Zugang zu technischen Verbreitungsinfrastrukturen. 13 Regional-TV, 12 kommerzielle und 9 komplementäre Lokalradios haben zudem Anspruch auf einen Anteil an den Empfangsgebühren.

Aber was heisst das nun? Die Bedeutung der Initiative

In der Schweiz hat man die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR.
Die Einnahmen der SRG sind zu 75 % Gebührengelder, 14 % aus TV-Werbung, 3 % Sponsoring, 3 % Programmverkäufe. Die restlichen 5 % kommen aus Bundesbeiträge für swissinfo.ch und tvsvizzera.it, für die Zusammenarbeit mit 3sat und TV5 Monde, aus Dienstleistungserträgen der Gebäudevermietung, Einnahmen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Sat-Access-Karten sowie Einnahmen aus dem Verkauf von Liegenschaften (z.B. Gebäude, Grundstücke). Das bedeutet ohne die Gebühr fallen 75 Prozent der Gebühren als Einnahmen weg. (wer genau wissen will wie sich nicht nur die Prozentzahlen aufteilen, sondern auf die Frankenbeträge haben will, kann sie hier ansehen)

Um die Besonderheit der Schweiz zu kennen, muss man ein klein wenig in das Mediensystem blicken:
Die Schweiz hat vier Landessprachen: Deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch.  Die SRG teilt sich in diese drei Landessprachen auf: SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) sendet in der Deutschschweiz. Die Romandie erhält die RTS (Radio Télévision Suisse). Das Tessin besitzt Radiotelevisione Svizzera (RSI) und Graubünden Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR).

Auch die Einwohner in den spezifischen Regionen erschwert die normale Produktion von Sendungen in der Schweiz. Obwohl ungefähr 94 Prozent der Schweizer Sender der SRG konsumieren, unterscheidet sich die Einwohnerzahl sehr stark unter den Regionen.
Laut dem Mehrheitsverhältnis nach der BFS-Erhebung 2010 sprechen 73,3 % der Schweizer Deutsch, 23,4 % der Schweizer französisch, 6,1 % der Schweizer italienisch und 0,7 % der Schweizer räterormanisch. Da ist bedeutet für die No Billag Initiative, denn die Deutschschweiz kompensiert die Einnahmen der anderen Regionen.

Durch die Viersprachigkeit wird natürlich die Finanzierung der Programme teurer. Man braucht Unternehmen, die für ihre eigene Regionen produzieren. Es reicht eben nicht, dass man ein Format macht und dies übersetzt. Erstens würde die regionale Politik darunter leiden, weil sie keine Informationen an die Bevölkerung bringen kann. Zweitens interessiert man sich eher für Programme aus der Region. Was hilft es einer Person in Genf zu wissen, was in Luzern bestimmt wird? Genauso gilt dies anders herum. Also müssen Unternehmen her, die für ihre Region selber produzieren. Da dies durch die Sprache geteilt wird, werden mehr Arbeitnehmer benötigt. Dadurch steigt der Preis und das Produkt wird teurer.

 

Pro Argumente: Ja zu No Billag

– Die Billag Initiative setzt genau an den Kosten an. Ihr sind diese zu hoch und wollen, dass diese gesenkt werden. Zudem finden sie es ungerecht, dass alle Schweizer zahlen müssen, auch wenn sie kein TV-Gerät oder Radio besitzen.
– Zudem wird die Gebühr  gerne als Zwangsgebühr aufgefasst und die SRG als Staatssender (die linksgrünversiffte Lügenpresse ist da noch harmlos). Die Gebühr wäre zudem undemokratisch und eine Kopfsteuer.
– Viele Befürworter sagen, dass es eine Bevormundung ist und einem vorgeschrieben wird welche Medien man zu sehen hat.
– Die Informationssendungen der SRG zeigen nach den Befürwortern lieber linke Inhalte, als liberale und rechte Vorstellung.
– Die SRG ist ihnen zu gross geworden und sie soll sich mehr auf ihre eigenen Leistungen besinnen.
– Die SRG dominiert den Medienmarkt und kleinere Sender und Programme können sich durch die Monopolstellung der SRG nicht etablieren. Ohne Konzession würden sich mehr Unternehmen etablieren, die bisher mit der SRG als Monopol keine Chance hätten.
– Auch ohne Gebühren würde sich eine SRG finanzieren, denn die Bevölkerung will neutrale Informationen und wäre bereit auch dafür zu zahlen.
Deswegen heisst die Initiative No Billag, ja SRG.

Contra Argumente: Nein zu No Billag

Für die Gegner gehört die Billag und die SRG zusammen.
– Ohne die Gebühr der Billag würde die SRG pleite gehen, da ihr 75 Prozent der Einnahmen fehlen würde. Werbung, wie wir an der Verteilung der Sprachen und der Bewohner gesehen haben, kann diesen Ausfall nicht kompensieren. Zudem ist es unrealistisch, dass man auf einem kleinen Markt, wie die Schweiz einer ist, mehr Werbung generieren kann. Ausserdem stagniert die Werbeeinnahmen in Radio und Fernsehen  aller Sender seit 20 Jahren. Im Internet ist es durch diverse Adblocker und Unterdrücken der Werbung vor Videos schwierig richtig Geld zu verdienen. Dies kann nur einige Prozent der Einnahmen generieren. Also besteht daher keine Chance den Wegfall zu kompensieren.
– Die Schweiz ist eine Willensnation, die durch neutrale Informationen zusammengehalten wird. Informationen werden durch die SRG kostengünstig durch die Beitragszahler finanziert.
– Auch in der Demokratie spielt die SRG spielt eine grosse Rolle, denn sie berichtet unabhängig und neutral. Die braucht eine direktdemokratische Nation, da sonst bestimmte Meinungen gekauft werden könnten. Durch den Wegfall der SRG würde demnach die Demokratie leiden, da man tendenziell geprägte Meinungen konsumieren würde.
– Die SRG bezieht die Minderheiten ein. So hat sie einen rätoromanischen Radiosender und Fenster im SRF 1. Ohne die Gebühr würde dieser Minderheitenschutz wegbrechen.
– Die Schweiz hat jetzt schon einen sehr hohen Druck von ausländischen Sendern. Da sie in den Landesteilen auch die Privatsender und öffentlich-rechtlichen Sender der  Nachbarn bekommt, braucht es einen starken Player auf dem Markt. Dies ist die SRG.
– Durch die Versteigerung der Konzessionen können sich ausländische Sender einen noch besseren Stand in der Schweiz kaufen. Möglich ist auch, dass reiche und starke Schweizer Fernsehsender die Konzessionen für ihre Zwecke kaufen. So ist die Inhaberin der Basler Zeitung die Tochter von Blocher. Der wiederum ist SVP-Vorstand. Somit könnte durch politische Färbung die Meinungen geändert oder gesteuert werden. Das ist gefährlich für eine direktdemokratische Nation.
– In bestimmten Regionen wohnen wenig Menschen, wodurch sich ein Sender sich betriebswirtschaftlich nicht lohnt. Dadurch würden sich diese Menschen abgehängt fühlen und keine Informationen bekommen. Es würden dann nur Privatsender laufen und diese haben keine Nachrichten. Ausländische Sender senden zwar Nachrichten, aber die Schweiz ist da nur beim Wetter erwähnt.

Weiterlesen „No Billag: die Initiative“

Von Twitter zur schweizer Abstimmung nach Deutschland

Gestern habe ich zu diesem Tweet folgendes geschrieben:

Es ging um die «Abstimmungsarena»: Finanzordnung 2021 vom SRF. Es ging um die Abstimmung über die weiterere Erhebung der direkten Bundessteuer und der Mehrwertsteuer. Diese läuft 2021 aus und der Bund ändert für die weitere Verwendung dieser beiden Steuern das Gesetz, sodass darüber abgestimmt werden muss.

Was hat mich nun so geärgert?
Es geht um die Gäste der Unabhängikgeitspartei UP, die eine neue Finanzordnung fordert. Sie argumentiert, dass die „zur direkten Bundessteuer verkommene Steuer des Zentralstaats und seine Mehrwertsteuer endlich zu beenden“ ist. (das steht so auf deren Internetseite). Damit würden die Steuerkompetzenz an die Kantone und Gemeinden zurückkommen und die Selbstbestimmung der Kantone und Gemeinden gestärkt. Das ganze Argumentatorium ist zu finden: Hier.
Nun, der Hacken an der Sache ist, der Präsident der UP und im Komitee „Nein zur Finanzordnung 2021“ und der Vorstand (Simon Scherrer und Silvan Amberg) haben sich immer wieder widersprochen.
Auch auf twitter bekam ich Gegenwind von ihm, aber niemand kann mir sagen, was mit dem Ausfall der rund 45 Milliarden, was 64.4% der gesamten Bundeseinnahmen ausmachen, passiert. Normale Menschen würden sagen, dass ganze System bricht weg. Aber so einfach scheint es nicht zu sein, denn irgendwer wird ja dafür aufkommen. Die Frage ist nur wer. Auch die eingeladenen Personen konnten das nicht sagen.
Da war die geladenene Inkompetenz vorhanden: Sie wollen weniger Staat und weniger Steuern. Die Frage ist, wer kompensiert den Ausfall? Sie denken, dass der Staat immer weiter wächst, die Schweiz einen Zentralstaat ist und deshalb die Steuern an die Kantone zurückgetragen werden sollen.
Die Folgen für AHV, Bildung, öffentliche Einrichtungen, Forschung sehen die gar nicht. Sie wissen nicht wie der Geldfluss von Bund an die Kantone zusammenhängt.
Denn ein Ausfall von 64.4% gilt ja eben diesen Kantonen, die mehr Kompetenzen bekommen sollen. Kurt und einfach gesagt nimmt der Bund die Bundessteuer und die Mehrwertsteuer ein. Mit anderen Steuern werden diese auf die Kantone verteilt. Dabei wird um Ausgleich geschaut: die Kantone mit weniger Steuereinnahmen aus kantonalen Steuern bekommen mehr Geld als die anderen Kantone. So ist das auch in Deutschland mit den Ausgleichzahlungen des Bundes.

Ich könnte jetzt auch noch über das „sozialistische Konstrukt der AHV“ sprechen. Wobei bemerkt sein muss sozialistisch und soziales ein riesen grosser Unterschied ist.

Aber was mich aufregt und was ich nicht verstehe: wie können solche Leute, die bei bestimmten Fragen im luftleeren Raum stehen, so weit nach oben kommen, keine Ahnung von dem politischen System der Schweiz haben (die sind hier in die Schule gegangen und wollen hier Politik machen), mit ihren Forderungen gegen Gesetzte verstossen?
Das ist ja auch der Fall bei der Abstimmung „No Billag“, bei der die Fernsehgebühr abschaffen will. Der Vorsitzende des Gewerkschaftsverbundes machte letzte Woche einen Plan B, der gegen Gesetzte verstösst. Dieser Plan B kann nicht umgesetzt werden, denn die Forderung darin verstösst gegen geltende Gesetzte, die nicht mit der Initative geändert werden.

Ich dachte immer, dass Leute in solchen politischen Gremien sich auskennen müssen, wissen welche Gesetze wie tangiert werden und wie welches Gesetze mit anderen zusammenhängen. Das ist nicht so.

Und dann ist da ja auch noch die Situation in Deutschland, die ich nicht ertragen kann. Die Sache mit der SPD. Wie kann eine Partei ihren kompletten Nachwuchs so austricksen? Was passiert, wenn die Mitgliederbefragung nicht beachtet wird? Die SPD hat sich doch komplett unglaubwürdig gemacht. In vier Jahren wird wieder gewählt (und ich muss in Bayern im Oktober wählen, was eine Klatsche für die CSU sein wird). Niemand der Vorsitzenden der SPD denkt weiter als vier Jahre. Die Politikverdrossenheit wird zunehmen, mehr Wähler für die AfD und weitere extremistischen Forderungen und Aktivitäten am rechten Rand. Die Jusos sieht das, der Vorstand der SPD nicht. Dabei liegen die Fakten Glas klar auf dem Tisch.
Da läuft doch etwas falsch, oder?

 

Selbstvertrauen in eigene Fähigkeiten

Ich sitze seit Wochen an einer schriftlichen Arbeit und habe seit vier Tagen nichts mehr geschrieben. Mir fallen keine Wörter mehr ein und zweifle an meinen Fähigkeiten. Im Moment mache ich ja nichts anderes als irgendwas zu schreiben, zu recherchieren, zu kritisieren und abzuwägen. Aber jetzt bin ich in einer Schaffenskrise, denn ich zweifle an meinen Fähigkeiten.

Weiterlesen „Selbstvertrauen in eigene Fähigkeiten“